Freitag, 21. Dezember 2012

Einfacher Schutzlack

So, und jetzt kommt auch die Sache mit dem Schutzlack ins Spiel.
Ich habe ja versprochen, dass ich da etwas ausprobieren werde.


Ich habe irgnedwann einmal gelesen, dass man einen Schutzlack aus Holzleim und Wasser mixen kann. Und angeblich kann man diesen sogar als Serviettentechnikkleber benutzen. Das werde ich aber eher nicht ausprobieren. Serviettentechnik liegt mir überhaupt nicht.

Aaaalso, ihr nehmt etwa eine Tasse Holzleim und 3 EL Wasser. Das ganze gut mixen und fertig ist der Schutzlack.
Dieser Lack lässt sich, wie ihr euch sicher denken könnt, nur feucht abwischen und nicht spülen!

Und wenn ihr wissen wollt, wie sich der Lack am besten auftragen lässt:
Ich nehme mittlerweile einen einfachen Silikonbackpinsel. Das ist eine super Sache, übrigens auch schon für den unverdünnten Holzleim.

Den Pinsel lasse ich nachher gut trocknen und dann reicht es, ein paar Mal an die "Haare" hin und her zu biegen und der ganze Leim, bzw Lack ist weg. 

Na, dann mal viel Spaß beim kreativen Allerlei!



Sonntag, 2. Dezember 2012

Es war einmal ... ein Katalog

Es ist ja kaum zu glauben, was man alles an Katalogen und anderer Reklame bekommt. Und letztendlich landet alles doch irgendwann im Altpapier.


Ich habe schon öfters Dinge aus Pappmaché gemacht, aber selbst ich habe nicht immer Lust auf das Gematsche, so schön es in der Regel ist. Für Teller, Schalen und Untersetzer finde ich die Idee, die ich euch hier beschreiben möchte, auch toll.


Ihr braucht
  • Kataloge oder Reklame, wenn es geht mit breiten Seiten
  • nach Möglichkeit eine Schneidemaschine
  • Tesafilm zum fixieren
  • Geduld
  • Lack (ich habe bereits Klarlack genommen, werde aber auch noch einen Schutzlack aus Holzleim und Wasser ausprobieren)
Jetzt gehts los:

Ich habe die Kataloge quer so geschnitten, dass ich 16 cm breite Streifen in den Händen hielt.
Am Ende (also fertig gefaltet) sollten die Streifen etwa 1 cm breit sein. Das klappt bei 16 cm Breite genau, wenn ihr sie 4 Mal faltet:
 16 cm

 1 Mal gefaltet, also 8 cm

 2 Mal gefaltet, also 4 cm

 3 Mal gefaltet und mit 2 cm fast schon schmal genug

aber erst nach dem 4. Mal falten hat der Streifen 1 cm


Diese Streifen rollt ihr jetzt wie eine Schnecke zusammen.
Nach einer Weile sieht es so aus: 
An dem Foto könnt ihr erkennen, dass die neuen Streifen immer bündig angelegt werden. Immer, wenn ihr einen neuen Streifen anbringt, braucht ihr zwei (wirklich kleine) Stücke Tesafilm. Ihr fixiert damit erst den Streifen, der zu ende ist, legt den neuen Streifen bündig an und fixiert auch den mit einem kleinen Stück Tesafilm.

So rollt ihr die Papierstreifen bis sie euch ausgehen, ihr keine Lust mehr habt, oder aber ihr denkt, diese "Platte" ist groß genug. Je breiter die ursprünglichen Seiten waren, desto weniger braucht ihr neu ansetzen.

Und jetzt wird es richtig interessant, denn ihr könnt experimentieren und mit den Formen spielen.

 Meine Runde Platte hat 13 cm Durchmesser.
Ich könnte jetzt die Streifen nicht mehr straff genug wickeln. Leider.
Vielleicht gelingt das mit dünneren Seiten.

Wenn ihr einen Untersetzer machen wollt, könnt ihr alles so lassen und braucht ihn nicht einmal lackieren.

 Aber natürtlich könnt ihr auch Schalen machen.
So lässt sich der Rand hochziehen. - Natürlich mit zwei Händen, aber ich hatte eine Hand an der Kamera, um es euch zu zeigen.

 So sieht es von der Seite aus, wenn ihr die Schale hochgezogen habt.

 Hier habe ich die Schale rundherum hoch gezogen. Eine einfache Schale.

Leider kann man es nicht richtig gut erkennen,
aber hier habe ich den hinteren Teil weiter hoch gezogen, als den vorderen Teil.

Ihr seht, es gibt eine Menge Möglichkeiten und Variationen in Form und Größe.
Kreativität entsteht durch ausprobieren, also legt los!

Wenn ihr euch entscheiden habt, wie eure Schale aussehen soll, solltet ihr sie noch lackieren, damit sie stabiler wird und nicht nach kurzem Gebrauch in sich zusammen bricht. Das geht mit einfachem Klarlack.


Eine Alternative zum Klarlack habe ich mittlerweile ausprobiert und ihr könnt sie hier nachlesen



Sonntag, 28. Oktober 2012

Stich Surfer - Socken

Es gibt Aneltingen, die schreien förmlich danach, von mir gestrickt zu werden. Der Stich Surfer gehört eindeutig dazu. Kaum hatte ich die Anleitung entdeckt, musste ich nach passender Wolle suchen und loslegen.
 
Die Anleitung ist wirklich gut nachzustricken, wenn man einmal das Prinzip verstanden hat. 
Allerdings bin ich mit der hinteren "Naht", die mit Wickelmaschen gestrickt wird, nicht wirklich glücklich.
Die vordere "Naht", bei der die Fäden überkreuzt werden, sieht so aus:



Die hintere "Naht" wirkt dagegen löcherig, auch wenn ich die Socken mit Nadelstärke 2,25 statt mit der üblichen 2,5 gestrickt habe.Ich habe bereits eine Idee, wie ich die Socken so stricken kann, dass auf beiden Seiten die Fäden überkreuzt werden können und bin gespannt, ob es klappt.


Das Bündchen wird laut Anleitung mit Umschlägen locker abgekettet, was mir optisch nicht gefällt, aber die einzige Form des Abkettens ist, die wirklich gut sitzt:



Alles in allem aber eine sehr schöne Anleitung, die Spaß macht (zumindest mir).

Freitag, 19. Oktober 2012

Schööön ...

Es ist doch schön zu sehen, wenn etwas, was ich gemacht habe, einen Platz findet.

Diese Betonschale mit 3 Brennpastenbehältern habe ich für Jutta gemacht.
Von ihr wurde die Schale heute platziert und noch mit ein paar anderen Dingen dekoriert und richtig zur Geltung gebracht.


Foto: Jutta

Donnerstag, 20. September 2012

eine Öllampe aus Beton

Vor etwa 2 Jahren habe ich dieses Buch in der Bücherei entdeckt:
"Schönes aus Beton" von Malena Skote

Ich wurde neugierig und habe dann erst einmal die Baumärkte abgeklappert. Es ist ja kaum zu glauben, wie viele verschiedene Körnungen und ich-weiß-nichtwas-alles es dann gibt. Kein Wunder, dass Männer sich so lange in einem Baumarkt aufhalten können. Genaueres Hinsehen kostet einfach Zeit.

Nach einer Weile hatte ich so einiges in Erfahrung gebracht. Zumindest genug, um mit einem kräftigen Mann, der ohne Probleme 25-kg-Säcke schleepen kann, nochmal in den Baumarkt zu gehen und sowohl bereits gemischten Beton wie auch Zement und Sand zum selber mischen zu kaufen.

In der Zwischenzeit sind schon ein paar Dinge entstanden: Teelichthalter, Kübel, und ähnliches.

Heute habe ich endlich eine Öllampe fertig geschliffen. Die kann ich euch jetzt auch präsentieren.
Anderes wartet noch daruf, geschliffen zu werden, oder hat schon einen neuen Besitzer gefunden.
Und wenn ich das nächste Mal Beton gieße, werde ich versuchen, ein Tutorial dazu zu machen.